Ein Dreier von LaMelo Ball hätte nach Ansicht der Schiedsrichtervereinigung der NBA nie zählen dürfen. Der Guard der Minnesota Timberwolves hatte im Spiel gegen die Miami Heat im zweiten Viertel mit einem Schritt-Fehler (Travelling) getroffen.

Die Schiedsrichtervereinigung stellte auf X einen Videoausschnitt online und stellte klar, dass Ball tatsächlich regelwidrig gespielt hatte. «Für alle, die fragen: Wie ist das legal? Ist es nicht!», schrieb die Vereinigung. «Er nimmt den Ball mit dem rechten Fuss auf dem Boden auf und dürfte nach Regel zwei Schritte machen (links-rechts). Nach der Ballaufnahme macht er vier Schritte und travelt.»

Bruder bestätigt Pfiff

Auch Balls Bruder Lonzo Ball, der seit sieben Jahren in der NBA spielt, erkannte den Fehler sofort. Er pfiff den Regelverstoss unmittelbar nach dem Spielzug.

LaMelo Ball, der in Minnesota sein Debüt gab, wurde nach dem Spiel in einem Interview mit ESPN auf den Pfiff seines Bruders angesprochen. Er blieb trotzdem bei seiner Meinung und sagte im TV-Interview: «Er hasst mich. Er hasst mich. Ich muss ihn jetzt anrufen, denn in der Familie weiss er, was man tun sollte. Auch wenn ich falsch liege, habe ich recht. So läuft das.»

Irregulärer Treffer ohne Folgen

Balls Dreier, der nicht hätte zählen dürfen, brach einen Gleichstand von 39:39 auf. Am Ende spielte der Treffer aber keine grosse Rolle. LaMelo Ball beendete die Partie mit 21 Punkten, und Minnesota gewann deutlich mit 131:106.

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